Turnierbericht: Regionalligaturnier in Bocholt

Letztes Turnier vor der Winterpause

Bei den Rugbeez standen am Halloween-Samstag in Bocholt drei schwere Spiele auf dem Programm. Nach Verletzungspech und Auslandsaufenthalten einiger Stammspielerinnen gelang es dennoch mit sieben motivierten Spielerinnen (davon zwei Rugbyneulinge) zum Turnier anzureisen.
Zwar wird seit dieser Saison 8er Rugby (8 Spielerinnen pro Mannschaft auf ca. einem halben Feld) gespielt, die Regeln sehen jedoch vor, die Spieleranzahl nach unten hin anzupassen, wenn ein Team nicht genügend Spielerinnen zur Verfügung hat.

Im ersten Spiel gegen die Eintracht aus Frankfurt zeigte sich das fehlende gemeinsame Training. Die Frankfurterinnen legten in der ersten Halbzeit drei Versuche im Malfeld der RCA-lerinnen ab. Doch schon in der zweiten Halbzeit wurde das Zusammenspiel besser und das Endergebnis fiel mit 0-26 weit weniger hoch als erwartet aus.

Gegen die Damen der Rugby Union Marburg dagegen zeigten die Aachenerinnen von Beginn an eine starke Verteidigungsleistung. Zudem konnten sie zwei Versuche erzielen, beide von Ute Kohlheim, die von Mareike Mutz erhöht wurden. In der zweiten Halbzeit jedoch durchbrachen die Marburgerinnen ein ums andere Mal die Verteidigungslinie. Das Spiel endete mit einem Spielstand von 14-42 Punkten.

Im letzten Spiel trafen die Rugbeez auf die Damen vom RK Heusenstamm, die durch Spielerinnen von Frankfurt und Marburg verstärkt wurden. In diesem Spiel zeigte sich deutlich die fehlende Spielerfahrung als die Schwachstelle der Aachenerinnen. Die Rugbeez kämpften jedoch tapfer und verhinderten so eine viel deutlichere Niederlage. Das Spielergebnis lautete schließlich: 0-47.

Trotz der Niederlagen sind die Rugbeez für die nächsten Spieltage im neuen Jahr optimistisch. Bei den vergangenen Probetrainings war das Interesse groß, so dass die RCA-Damen hoffen beim nächsten RL-Turnier am 3. April in Trier  mit einer verstärkten und eingespielteren Mannschaft antreten können.

Es spielten: Axelina Anbåtels Lyngstad, Christina Salomon, Kerstin Klein, Mareike Mutz, Miriam Hintzen, Sophie Kaspar und Ute Kohlheim.